Musiktheorie/Gehörbildung
Praktisches Musizieren, Musiklehre und Gehörbildung lassen sich nicht voneinander trennen.
Daher ist der Fachbereich Musiklehre/Gehörbildung fester Bestandteil der Ausbildung im vertieften musikalischen Profil an unserem Gymnasium.
Neben der Aneignung von grundlegenden musiktheoretischen Kenntnissen bietet sich hier die Gelegenheit, das Gehör zu schulen, mit Melodien, Rhythmen und Harmonien umzugehen, zu improvisieren, eigene Ideen mit gleichgesinnten Schülern auszuprobieren und umzusetzen.
Dem Umgang mit aktueller Sequenzer- und Notationssoftware (z.B. Sibelius) kommt dabei eine wachsende Bedeutung zu.
Ab Klassenstufe 9 wird der Unterricht in kleineren Gruppen (5-8 Schüler) absolviert.
Erforschen und Durchleuchten musikalischer Gesetzmäßigkeiten, Musik analysieren, selbst Musik schreiben – der Inhalt der Ausbildung in der Sekundarstufe II reicht von den Grundlagen der Generalbasspraxis über Arrangements mit kontrapunktischen Techniken bis hin zu komplizierteren harmonischen Abläufen. Eine Kompositionswerkstatt nimmt Bezug auf die Stilpluralität der Musik des 20./21. Jahrhunderts.
Die permanente, systematisch betriebene Gehörbildung schafft wichtige Grundlagen für den Einstieg in eine weiterführende musikalische Ausbildung – etwa ein Hochschul- bzw. Universitätsstudium.


