Internationaler Chorwettbewerb Budapest 2008
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Internationaler Chorwettbewerb Budapest 2008
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2. Stufe der 51. Mathematikolympiade
Preisträger des Clara-Wieck-Gymnasiums
1. Preis
John Zimmermann Klasse 5/1
Jacob Fritzsch Klasse 11

„Hoffentlich kommt auch jemand“, bangten die Einen. Lampenfieber plagte die Anderen. Die seltene Kunst des Schwarzlicht-Theaters stand kurz vor ihrer Premiere in der Öffentlichkeit. „Es herrscht doppelte Aufregung“, beschrieb Susanne Rzehak, eine der verantwortlichen Lehrerinnen, die Stimmung vor dem Auftritt. „Das Publikum soll begeistert und zudem eine gute Zensur erspielt werden“, denn der Auftritt war zugleich ein Wertungsvorspiel.


Derzeit findet in unserer Stadt eine Ausstellung statt, die der künstlerischen Tätigkeit unserer Jugend gewidmet ist: der Regionale Kunstwettbewerb.
Die von einer Jury ausgewählten Werke sind in der Galerie der Fachschule für Sozialwesen der DPFA- Schulen, Salutstraße 4 noch bis zum 25.11. zu sehen.

In unserem diesjährigen Theaterprojekt stand Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ im Mittelpunkt. Gleich in der zweiten Schulwoche war Operndirektor Stefan Bausch unser Gast im Fach Musikgeschichte und erläuterte neben Sardous spannendem Dramenstoff und der überschaubaren Figurenkonstellation auch Puccinis Wirken.

Die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen dem Theater Plauen / Zwickau und dem musischen Gymnasium „Clara Wieck“ wurde am 13. Oktober mit einem Kooperationsvertrag auf längere Sicht besiegelt. Bereits in der Vergangenheit waren CWG-Schülerinnen und –Schüler bei der Schumann-Oper „Genoveva“ und bei Verdis „Maskenball“ integriert gewesen.

Exkursionen gehören auch am CWG als unterstützendes Mittel zum Lehrprogramm. Im Resultat wirken sie oft fächerübergreifend. Sie hinterlassen Eindrücke und Emotionen. Manchmal auch fürs ganze Leben. Zwei Mitglieder der AG Journalismus (Maria Günther und Pauline Barth) arbeiteten ein solches Erlebnis, eine solche Exkursion, redaktionell auf.


Seit kurzem gibt es ein Agreement zwischen dem Zwickauer Brauhaus und dem CWG, u.a. den jungen Künstlern des Darstellenden Spiels eine öffentliche Plattform zu bieten. Die Premiere dieser Zusammenarbeit gab´s am 7. Oktober. Das Projekt „Bewegte Bilder“ fand dabei viel Beifall und Anklang im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal.

Nora und Sarah klären die Frage des Ausnutzens des Freigiebigen nach dem Motiv „Marina schminkt Luciano“ und einem Lippenstift der teuersten Marke.
Beratungsprogramme
Am CWG arbeiten zwei ausgebildete Beratungslehrer, die die Schüler auf ihrem Bildungsweg qualifiziert begleiten. Ihr Aufgabengebiet umfasst dabei verschiedene Bereiche. Bereich I beinhaltet die Schullaufbahnberatung. Dazu gehört bereits in den Grundschulen das Vorstellen der gymnasialen Schullandschaft sowie der Schwerpunkte beim Übergang zum Gymnasium, der Durchlässigkeit des sächsischen Schulsystems und das Aufzeigen der verschiedenen Bildungswege zum Abitur. Während der gymnasialen Verweildauer sehen die Beratungslehrer ihre Tätigkeit konzentriert in der Beratung von Lern- oder Verhaltensstörungen, der Durchführung von Schullaufbahntests und deren Auswertung sowie im Lerntypentest und Lerntypentraining. Dabei arbeiten die Beratungslehrer eng mit der Berufsberatung zusammen.
Im Bereich II stehen Gesundheitsförderung und Suchtprävention im Focus der Tätigkeit, während Bereich III den Umgang mit Aggressionen, Gewalt, Angst und Mobbing sowie entsprechende Konfliktlösungsprogramme thematisiert.
Soziale Verantwortung lernen- „Kommunikation und Sozialkompetenz“ – Unterrichtsmodule in „KuS“
KuS bedeutet: Kommunikation und Sozialkompetenz.
Der Fachbereich wurde wesentlich von Frau Dr. Renate Wustinger an der Sir- Karl-Popper-Schule in Wien, einer Schule, die in der Entwicklung von personaler Kompetenz ihren Schwerpunkt sieht, entwickelt. Dort wird es als eigenständiges Pflicht- und Maturafach „KoSo“ unterrichtet.
Eine entsprechende Zertifizierung berechtigt zur Einführung des Faches.
Für das CWG haben vier Lehrer 2010/11 in den Sommer- Winter- und Herbstferien diese Qualifikation erworben.
In Sachsen werden im Schuljahr 2011/12 sieben §4- Schulen diese Ausbildung anbieten, sie haben ein Netzwerk gegründet und sich auf das Kürzel „KuS“ geeinigt, das ermöglicht gemeinsam einheitlich vorzugehen, aber dennoch bestimmte Spielräume und Optionen zu erhalten (z.B. Modulcharakter, Lehrereinsatz, Anbindung).
KuS wird am CWG als Modul an das Fach Deutsch gegliedert, es wird in allen 5.Klassen angeboten.
Inhaltlich handelt es sich um die Ausprägung der Fähigkeit bewusster und selbstbewusster Entscheidungen.
In ganz vereinfachter Vorstellung heißt das:
Die Kinder lernen genau beobachten und ihre Beobachtungen mitteilen.
Sie erkennen dabei schnell, dass Beobachtungen sehr verschieden sein können, dass es eine Verschiedenheit in den Wahrnehmungen der Menschen gibt. Sie analysieren und vergleichen diese Beobachtungen. Sie lernen Ursachen für die Verschiedenartigkeit kennen. Sie hinterfragen,
wie und warum welche Beobachtungen gemacht werden,
welche Entscheidungen getroffen werden,
wie Gruppen entstehen,
welche Dynamik diese entwickeln,
wie Streit/Konflikte entstehen,
wie wir generell miteinander umgehen,
was wir mit unserem Verhalten für Reaktionen auslösen
welche Optionen der Einzelne hat um sich einzubringen, um Konflikte bereits in ihrer Entstehung zu erkennen, sie zu beeinflussen, zu lösen oder gar zu vermeiden, usw.
Oder etwas abstrakter formuliert könnte man sagen:
Es geht um Freiheitskompetenzen: das heißt, es wird erkannt und trainiert, die eigene Entscheidungs- und Handlungsfreiheit mit der daraus resultierenden Verantwortung angstfrei und verantwortungsbewusst annehmen und leben zu können.
Somit ist KuS keine Kurzanleitung zur Bewältigung momentaner oder akuter Konflikte im Sinne einer Mediatorenausbildung.
Es ist gewissermaßen ein „Langzeitprogramm“ zum Erkennen, Reflektieren und Ausloten kommunikativer und sozialer Verhaltensmodalitäten in ihrer Erscheinungsvielfalt, die langfristig hilft, Verhaltensweisen, kommunikative Interaktion und letztlich Entscheidungsprozesse in ihrer Motivation zu erkennen und mitzugestalten.
Wir beginnen dieses Fach in Klasse 5, holen die Kinder dort ab, wo sie sich entwicklungstechnisch befinden, wir holen sie gewissermaßen in die neue Klasse.
In KuS gibt es dabei kein „richtig“ oder „falsch“, kein „Versagen“ – nur ein „vielfältig“ oder „anders“, ein „Ausprobieren“ und „hinterfragen“.
Der Unterricht ist obligatorisch. Alle Übungen sind freiwillig. Es gibt keine Noten.
Das Ziel ist, über Spiele und Situationssimulationen Freude und Erkenntnisse im Kind wecken.
KuS bedient in besonderem Maße den Aspekt des fächerverbindenden und fachübergreifenden Unterrichts.
Dennoch unterscheidet es sich vom sonstigen Stundenkanon mit seinem inhaltlich auf einheitliche Standards ausgelegten Rahmen.
Zusammenfassung
Das Handeln wird bei KuS immer an konkrete Situationen angebunden, indem über Rollen- und Planspiele eine Wirklichkeitssimulation stattfindet. Die Schwerpunkte liegen dabei gleichermaßen auf der Beobachtung wie auch der Auswertung dieser Gruppenprozesse. Die Schüler gewinnen somit auf unterschiedlichen Niveaustufen Einsicht in das Zustandekommen von unterschiedlichen Wahrnehmungen, Beobachtungen und letztlich Wirklichkeitssituationen und deren Bedingungen. Für die jeweiligen Beobachtungen und Erfahrungen werden auch theoretische Erklärungsmodelle angeboten.
Aufmerksamkeit, Rücksicht, Verständnis, Geduld, Toleranz, Kreativität, Strategie, Spielfreude und Selbst- und Verantwortungsbewusstsein werden entwickelt und gefördert.
Die Schwerpunkte, die sich das Clara-Wieck-Gymnasium gesetzt hat, werden durch die Ganztagsangebote (GTA) unterstützt. So haben wir als Bereicherung und Unterstützung der Unterrichtsarbeit gute Traditionen in der Chorarbeit, auf dem Gebiet der Medienerziehung, im künstlerischen, musikalischen und musischen Bereich. Kunst und Musik können als Grund oder Leistungskurse in Sekundarstufe II weitergeführt werden. Für den theatralen Teil des „Künstlerischen Profils“ sollten auch Möglichkeiten geboten werden, diese in der Sekundarstufe II zu vertiefen.
Bekannt gemacht werden die Ganztagsangebote zunächst über die Lehrer an die Schüler. Die Angebote werden durch die Lehrer vorgestellt und die Schüler können dann entscheiden, ob sie dazugehören wollen. Die zweite „Bekanntmachungsrunde“ erfolgt bei der Präsentation. Hier wird erläutert, dass das Ergebnis aus einem Ganztagsangebot stammt, damit auch Außenstehende sehen, was die offene Ganztagsschule bewirken kann.
Die Lehrer arbeiten zu einem Großteil projektmäßig mit den Schülern in den Angeboten. Das heißt, dass die Schüler an der Erstellung des Themas mitwirken können und sollen. Das geht natürlich in der AG Medien besser als in der Chorarbeit, obwohl selbst da die Schüler Repertoirevorschläge machen können. Die Eltern werden, wo es notwendig ist, mit einbezogen, z.B. zur Herstellung von Kostümen für Theateraufführungen, zur musikalischen Unterstützung von Konzerten, wenn die Eltern ebenfalls musikalisch veranlagt sind usw.
Angebote:
1 – Chor
2 – Stimmbildung/Sprecherziehung
3 – Medien
4 – Improvisation Liedspiel
5 – Fitness
6 – Journalistik
7 – AG Kunst
8 – AG Schach
9 – Theater
10 – Keramik