Kategorie: Veranstaltungen

  • „Summertime“ – Sommerkonzert des Clara-Wieck-Gymnasiums

    „Summertime“ – Sommerkonzert des Clara-Wieck-Gymnasiums

    Am 10. Juni 2026 verwandelte sich die Lukaskirche in Zwickau-Planitz in einen Konzertsaal voller musikalischer Vielfalt. Unter dem Motto „Summertime“ präsentierten die Chöre des Clara-Wieck-Gymnasiums gemeinsam mit Instrumentalistinnen und Instrumentalisten der Musikschule Döbeln ein abwechslungsreiches Sommerkonzert, das die zahlreichen Besucherinnen und Besucher begeisterte.

    Den Auftakt bildeten solistische und kammermusikalische Beiträge, darunter Hans Sitts Albumblatt op. 39 Nr. 1 mit Lorna Schubert (Viola) und Lucas Malik (Klavier). Eindrucksvoll zeigte sich auch die stilistische Bandbreite des Programms: Von geistlicher Chormusik wie Heinrich Schütz’ Jauchzet dem Herrn über den ungarischen Chorklassiker Szellö Zúg bis hin zu modernen Arrangements wie I Will Sing Halleluja und I’ve Been in the Storm So Long spannten die Mitwirkenden einen weiten musikalischen Bogen.

    Besondere Akzente setzten die Instrumentalsolistinnen und -solisten. Julian-Jakob Wittstock überzeugte sowohl an der Orgel mit einem Satz aus der 4. Orgelsonate von Alexandre Guilmant als auch mit seiner eigenen Komposition Aber in jenen Tagen. Daniel Rietdorf (Bariton) und Tobias Gruner (Klavier) gestalteten ein eindrucksvolles Werk von Felix Mendelssohn Bartholdy. Mit Tony Anns Klavierstück Awakening sorgte Julian Kaiser für einen weiteren musikalischen Höhepunkt.

    Im zweiten Teil des Konzerts rückte das sommerliche Motto noch stärker in den Mittelpunkt. Das Blockflötenensemble der Musikschule Döbeln begeisterte mit Arrangements bekannter Werke wie Comptine d’un autre été und The Entertainer.

    Auch die Chöre des Clara-Wieck-Gymnasiums präsentierten sich hervorragend. Von dem beschwingten Sommertag über das moderne Apple Tree bis hin zu Clara Schumanns Vorwärts zeigten die jungen Sängerinnen und Sänger ihr Können und ihre musikalische Ausdruckskraft. Jazz- und Musicalklänge brachten anschließend Schwung in die Kirche: Mit Summertime und I Got Rhythm überzeugte der Jugendchor und sorgte für mitreißende Konzertmomente. Auch der Kinderchor zeigte dem Publikum mit den Stücken Vois sur ton chemin und Zusammen sind wir stark noch einmal die Gemeinschaft und Freude am gemeinsamen Musizieren.

    Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden. Das Sommerkonzert 2026 hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig, lebendig und verbindend Musik an unserer Schule sein kann. Wir freuen uns bereits auf die nächsten musikalischen Höhepunkte.

    Eure Musikfachschaft

  • Kinderchorreise nach Leipzig

    Kinderchorreise nach Leipzig

    Am 2. Juni 2026 ging es für den Kinderchor des Clara-Wieck-Gymnasiums nach Leipzig. Dort war ein Konzert mit den Chören der Marie-Curie-Schule geplant. Schon lange davor freuten wir uns darauf. Aber bevor sich alle rund 50 Kinder in den Bus drängten, wurde natürlich nach Freunden Ausschau gehalten und bereits viele Fotos gemacht. Im Bus waren alle ganz aufgeregt: schließlich stand am Abend ein Konzert mit noch fremden Chören auf dem Programm. Ob wir wohl gut zusammen klingen würden? Vor dem Konzert hatten wir die Möglichkeit, uns die Stadt Leipzig näher anzuschauen. Herr Kirchner, einer unserer Chorleiter, war dabei unser Stadtführer. Im Anschluss konnten wir die Stadt noch auf eigene Faust ein wenig erkunden. Die von Herrn Kirchner empfohlene Eisdiele wurde dabei ausgiebig getestet und für gut befunden. Dann ging es für alle Kinder unseres Kinderchors ins Grassi-Museum. Wir lernten viel Neues über alte Instrumente und auch den Instrumentenbau. Schnell war die freie Zeit um und wir fuhren mit dem Bus zur Marie-Curie-Schule. Dort lernten wir die Leipziger Chorkinder kennen und probten gemeinsam für das abendliche Konzert. Nun wurde es langsam ernst: wir verschwanden im Garderobenraum und zogen uns um und um 18 Uhr nahmen wir Aufstellung für das Konzert. Es war wirklich sehr schön und eine tolle neue Erfahrung, mit anderen Kindern zu singen. Das Highlight des Abends war das Lied „Toxic“ von Britney Spears, das vom Leipziger Jugendchor gesungen wurde. Natürlich wurden auch viele andere bekannte Lieder vorgetragen und mit viel Ausdruck interpretiert. Der Applaus war eine tolle Belohnung für unsere Mühen und jeder Sänger auf der Bühne konnte so den Lohn für die vielen Mühen und Probestunden genießen. Nach dem Konzert waren wir ganz schön erschöpft. Schließlich waren wir den ganzen Tag auf den Beinen gewesen. Auf der Rückfahrt war es dementsprechend ruhig im Bus. Jeder hing seinen Gedanken nach und nahm schöne Momente und Erinnerungen mit nach Hause. Es war eine tolle Erfahrung und ich habe den Tag sehr genossen.

    Text: Lina Neef, Klasse 7m

  • IMAGINE

    IMAGINE

    Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung „IMAGINE“

    …stell dir vor, es gibt wieder eine Vernissage zur Ausstellung der besten Arbeiten des Leistungskurses Kunst 12.
    Zu sehen sind mehr als 100 Arbeiten aus allen Bereichen der Kunst, die unsere Vorstellungskraft thematisieren. Entdecken Sie Illustrationen zu E.T.A. Hoffmanns Novelle „Der Sandmann“, Malereien, die Musik imaginieren  oder unsere „schöne neue Welt“. Es erwarten Sie verrückte Maschinen, verspielte Collagen und fantasievolle Objekte. Exklusiv und nur zur Vernissage gibt es Installationen und eine performative Eröffnung. Es wird magisch!

  • Lernen vor Ort

    Lernen vor Ort

    Exkursionsbericht Leipzig

    Am 22.01.2026 fuhren wir, der Jugendchor des Clara-Wieck-Gymnasiums, zusammen mit Herr

    Voigtländer und Frau Fischer, im Rahmen des Jahres der jüdischen Kultur nach Leipzig.

    Wir starteten den Tag bereits auf der Fahrt musikalisch mit dem jüdischen Choral „Shalom

    Aleichem“, zu deutsch: Friede sei mit euch!

    Dieses Lied sollte uns den gesamten Tag über begleiten und sowohl vor dem Gewandhaus auf

    dem Augustusplatz in Leipzig, als auch in einer jüdischen Synagoge als Abendgebet erklingen.

    Nach einer 1,5-stündigen Busfahrt kamen wir nun zunächst am Gewandhaus Leipzig an, wo wir

    sogleich vom Leiter des Gewandhauschores, Gregor Meyer, begrüßt wurden.

    Bereits das Foyer beeindruckt seine Besucher mit einem Deckengemälde, das zu den größten

    Europas zählt, sowie mit seinen unregelmäßig angeordneten Treppen. Unser Weg führte uns

    anschließend in den großen Konzertsaal. Dieser überzeugt nicht nur mit seinen rund 1900

    Sitzplätzen und deren Anordnung im Stil eines Amphitheaters, sondern auch mit seiner gewaltigen

    Orgel. Diese ist eine der größten Konzertorgeln Deutschlands und verfügt über ganze 6.845 fest

    verbaute Orgelpfeifen.

    Ab 10:00 Uhr fand eine Generalprobe zweier Werke mit stark jüdischem Zusammenhang statt, die

    wir besuchen durften. Für ein Konzert waren die 1. Sinfonie von Paul Ben-Haim sowie „Avodath

    Hakodesh“ von Ernest Bloch ausgewählt worden. Ich kann jedem nur empfehlen, sich diese oder

    andere Werke einmal im Gewandhaus Leipzig anzuhören und über die Professionalität der

    Musiker zu staunen.

    Nach dieser Probe gingen wir zu dem nur wenige Minuten entfernten Wohnhaus von Felix

    Mendelssohn Bartholdy. Dieser war, wie wir erfuhren, nicht nur Komponist und Musiker in Leipzig,

    sondern prägte die musikalische Geschichte der Stadt noch weitreichender. Er gründete die

    Hochschule für Musik und Theater als erstes Konservatorium Deutschlands, um jungen

    Menschen, Erwachsenen und sogar Frauen den Weg zu musikalischer Weiterbildung zu

    ermöglichen.

    In seinem Wohnhaus wurde auf drei Etagen ein Museum eingerichtet, das jedoch nicht nur

    Mendelssohns eigene Geschichte, sondern auch die seiner Familie, Freunde und seiner eher

    unbekannten, aber musikalisch ebenso begabten Schwester Fanny Hensel thematisiert. Leider

    verstarb er bereits mit 38 Jahren an einer Reihe von Schlaganfällen.

    Die anschließende Zeit bis 17:00 Uhr hatten wir nun die Möglichkeit, auch die Altstadt Leipzigs

    selbstständig zu erkunden.

    Wir trafen uns schließlich zu unserer Führung in einer jüdischen Synagoge. Eine Frau namens

    Julia Merzogitova empfing uns und erklärte, dass diese Synagoge als eine von wenigen den

    Zweiten Weltkrieg überstehen konnte. Das augenscheinlich wenig aufregende Gebäude

    entpuppte sich von innen als wahre Überraschung. Der hohe Raum mit blauen Wänden und

    goldenen Ornamenten sowie einem Altar und Sitzreihen wirkte wie aus einem orientalischen

    Märchen, und alle waren sichtlich begeistert. Wir erfuhren, dass die Synagoge erst 1848

    wiedereröffnet werden konnte – damals mit nur 17 Mitgliedern – und heute wieder eine Gemeinde

    von rund 1300 Mitgliedern bildet.

    Nach dieser abrundenden Stunde beendeten wir den Tag mit einem traditionell jüdischen Choral

    und gingen müde, aber zufrieden zu unserem Bus zurück, der uns wieder nach Zwickau bringen

    würde.

    Ich glaube, alle konnten sich an diesem Tag etwas mitnehmen.

  • Skilager 6a 2026 – Sonnenschein pur

    Skilager 6a 2026 – Sonnenschein pur

    „Herr Dietrich, ist der Boden weich? Wissen Sie das?“ 

    (Verfasser Anonym)

    Nach diesen Worten stellten wir fest, dass der Boden im diesjährigen Skilager mit einer Eiskruste überzogen war. 

    Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir jeden Morgen gut gelaunt in Richtung Loipe. Diese waren aufgrund der hervorragenden Arbeit des VSC Klingenthal gut präpariert. 

    Die ersten Skiversuche waren sehr amüsant und begleitet von vielen Stürzen und „Auferstehungen“.  

    Doch nach und nach gelang es uns, die hohe Kunst des Skifahrens zu meistern. Leider hielten uns vereiste Wege ab, den Schneckenstein und die Sprungschanze zu entdecken. Dafür konnten wir die Zeit jedoch besser zur Optimierung der Fahrkünste nutzen. Besonders Freude machten die (gelegentlich sturzfreien) Abfahrten der Hänge. 

    Ein besonderes Highlight war der Ausflug zu „Schönen Aussicht“ in Klingenthal. Vom Marsch völlig durchgeschwitzt, hatten wir uns die Portion Pommes hier auch verdient. 

    Den krönenden Abschluss bildete unser Teamwettbewerb. Ehrgeiz, Durchhaltevermögen und neue kreative Lauftechniken führten zu beispiellosen Rekorden. Ein unvergessliches, abschließendes Kulturprogramm am letzten Abend wird uns in Erinnerung bleiben.

    – Redaktionsteam 6a