Den Startschuss zur diesjährigen Zwickiade gaben am Dienstag, dem 2.6.26, die Fußballer der Klassen 5/6. Das Turnier fand im Westsachsenstadion statt und unsere Gegner kamen aus Zwickau, Kirchberg, Lichtenstein, Limbach – Oberfrohna und Lichtentanne. Insgesamt traten 7 Mannschaften in 2 Staffeln an. Unser Auftaktspiel gegen das KKG ging verloren, dafür konnten wir gegen die Pestalozzi – OS gewinnen, so dass wir eine Runde weiter waren. Im nächsten Spiel gegen das Graupner – Gymnasium behielten wir wiederum die Oberhand, so dass uns der Einzug ins Finale glückte. Dort hieß der Gegner wieder KKG. Nach aufopferungsvollem Spiel konnten wir mit dem kleinen Pokal und der Silbermedaille den Platz verlassen – herzlichen Glückwunsch.
Eure Sportlehrer
Zu unserer Mannschaft gehörten:
Vincent Pataki, Ole Bretschneider, Julian Ehrler, Leo Roy Schwarz, Ben Schwarz, Matteo Arnold, Friedrich Korn, Mattis Koalik, Ryley Große
„Jugend musiziert“ ist wohl der bekannteste Musikwettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Die Teilnehmer messen sich dabei in jährlich wechselnden Kategorien auf drei Wettbewerbsebenen. Der Bundeswettbewerb fand in diesem Jahr am vergangenen Wochenende in Regensburg statt.
Als Vertreter unseres Gymnasiums sowie der Stadt Zwickau reisten wir – Klavierbegleiter Tobias Gruner, meine geschätzte Gesangslehrerin Frau Urban-Doetz und ich, Bariton Daniel Rietdorf – bereits am Donnerstag an, um in der Kategorie Gesang solo anzutreten. Nachdem wir uns in unserer Unterkunft eingerichtet hatten, beschlossen wir, die Stadt bei einem ersten Rundgang kennenzulernen. Dabei mussten wir feststellen, dass die häufig gerühmte Schönheit Regensburgs ihrem ausgezeichneten Ruf in jeder Hinsicht gerecht wird.
Am darauffolgenden Freitag begaben wir uns nach einem ausgewogenen und reichhaltigen Frühstück erneut in die Altstadt. Dort konnten wir unter anderem den berühmten Regensburger Dom besichtigen – ein monumentales Bauwerk im gotischen Stil, das sowohl von außen als auch im Inneren tief beeindruckt. Nach dieser zweiten Stadterkundung ermöglichte uns Frau Urban dank ihrer guten Kontakte, unsere Generalprobe in einer Kirche durchzuführen. Diese verlief reibungslos und ließ uns voller Vorfreude auf den bevorstehenden Wettbewerb blicken.
Am Samstag, dem Tag unseres Auftritts, entschieden wir uns zunächst dazu, einen Wettbewerbsbeitrag aus einer anderen Kategorie anzuhören. Das Ensemble der gemischten Holzbläser beeindruckte sowohl in technischer als auch in musikalischer und klanglicher Hinsicht außerordentlich. Es war nun an der Zeit, sich auf den eigenen Auftritt vorzubereiten. Wir begaben uns in das Vielberth-Gebäude der Universität Regensburg, in dem die Sänger der Altersgruppe VI auftraten. Bereits während der fünfminütigen Anspielzeit im Saal fielen uns insbesondere die hervorragende Akustik des Raumes sowie der phänomenale Steinway-Konzertflügel auf. Trotz dieser positiven Eindrücke war die Aufregung selbstverständlich spürbar. Um 16:00 Uhr begann schließlich unser Auftritt. Beim Betreten der Bühne bemerkte ich den gut gefüllten Saal sowie die betont neutralen Blicke der fünfköpfigen Jury. Davon ließ ich mich jedoch nicht beirren. Der Auftritt gelang uns besser als je zuvor. Wie uns im Anschluss zahlreiche Zuhörer berichteten, hatte unsere Darbietung eine starke Wirkung auf das Publikum entfaltet.
Entsprechend zufrieden waren wir mit unserer Leistung. Auch in der anschließenden Juryberatung wurden viele Aspekte ausdrücklich gelobt, darunter insbesondere die Ausdrucks- und Farbenvielfalt der Stimme, sowie die stilistische Bandbreite zwischen klassischem Gesang und Musical. Umso größer war daher unser Erstaunen, als wir schließlich mit 21 Punkten einen dritten Preis erhielten.
Dennoch überwiegt die wertvolle Erfahrung, die wir bei diesem Wettbewerb sammeln durften. Man darf nicht vergessen, dass dieser auf Bundesebene ausgetragen wurde und wir uns mit den besten jungen Sängern Deutschlands messen konnten. Darauf bin ich stolz und zugleich außerordentlich dankbar, an diesem Wettbewerb teilgenommen zu haben. Ein besonderer Dank gilt meiner Gesangslehrerin Frau Urban. Durch ihren professionellen Unterricht und ihr unermüdliches Engagement, um gesanglich das Bestmögliche aus mir herauszuholen, hat sie maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen.
Vielen Dank für dieses außergewöhnliche und prägende Erlebnis!
Text: Daniel Rietdorf JGST. 12
Darüber hinaus konnten auch Martha Bergert, Wilhelm Bergert, Heinrich Bergert, Anton Günther (Kategorie Kammermusik für Blechblasinstrumente (AG 5)) sowie Tobias Gruner (Kategorie Klavier solo (AG 4)) mit ihren Leistungen auf Bundesebene überzeugen.
Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu diesem großartigen Erfolg und sind stolz auf ihr Engagement, ihr Talent und ihre musikalischen Leistungen.
Der Saal verdunkelte sich. 18 Uhr. Ein leises „Tik-Tak”, „Tik-Tak“, durchbrach die Stille und bildete den Auftakt der diesjährigen Vernissage. An den Rändern des Raumes glimmten Taschenlampen auf, flackerndes Licht tastete sich durch den Raum, Geflüster steigerte sich – Schülerinnen und Schüler bahnten sich den Weg zur Mitte, strömten wieder auseinander, formierten sich neu.
„Meine Gedanken sind laut und bunt. Sie schweben und kollidieren, setzen sich neu zusammen. Ich baue Welten aus Möglichkeiten. Alles darf sein, nichts muss bleiben.”
– Textausschnitt von Julius Arnold
Aus diesem vorerst chaotischen Zusammenspiel von Imaginationen, Licht und Bewegung kristallisierte sich eine Frage heraus: Wie viel kann und soll unsere menschliche Vorstellungskraft leisten? Lässt sie uns träumen und Luftschlösser bauen? Oder hält sie uns in Ängsten gefangen, erschafft Hirngespinste und Zweifel?
Mittels selbstgeschriebener Texte wurde das Publikum mitten in diese Gedankenwelt geführt. Texte über Zukunftsängste, Selbstzweifel, Orientierungslosigkeit und das menschliche Zusammenleben – Themen, die viele unserer Generation bewegen und oft unbeantwortet zurücklassen.
Doch wie kann man mit dieser Ungewissheit umgehen?
Vielleicht mit Fantasie? Mit Hoffnung? Mit Kreativität? Mit Vorstellungskraft?
Unter dem Motto „Imagine” hat sich unser Leistungskurs Kunst 12 über vier Halbjahre hinweg intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Inspiriert von Literatur, Musik und bildender Kunst entstanden vielfältige Arbeiten aus den Bereichen Grafik, Malerei, Collage und Plastik.
Mehr als hundert ausgewählte Werke wurden im Rahmen der Ausstellung präsentiert und konnten von den Besuchenden in einem Rundgang entdeckt werden.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der eigens entwickelten Eröffnungs-Performance. Über mehrere Wochen hinweg entstand sie in einem offenen, kreativen Prozess: Durch Bewegungsübungen und Schreibimpulse näherten sich die Schülerinnen und Schüler dem Thema „Imagine”. Dabei waren die persönlichen und individuellen Beiträge unverzichtbar.
Ebenso einmalig zu sehen, waren die Einzelprojekte unseres Kurses. In eigenständiger Arbeit – teils allein, teils in Zweiergruppen – entstanden Installationen und fotografische Inszenierungen.
Die Ausstellung bot darüber hinaus Raum für Begegnung und Austausch: Zwischen den Besuchenden und Kunstschaffenden bestand die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen und sich über die Kunst auszutauschen.
Einen besonderen Dank gilt allen Mitwirkenden, die diesen Abend möglich gemacht haben: Gabriele Bocek vom Mondstaubtheater für die Entwicklung der Performance, unsere Leistungskurslehrerin Frau Adolphs, die uns von Anfang an im Prozess begleitet und unterstützt hat, dem Technikteam – Nele, Sally, Linda und Marlis – sowie der Lichttechnik und Frau Hain mit dem Kunstleistungskurs der Jahrgangsstufe 11.
Ebenso danken wir dem interessierten Publikum, das diesen Abend mit Leben gefüllt hat.
Am Donnerstag, dem 21.05.2026, besuchte unser Musik-Leistungskurs der Jahrgangsstufe 11 zur Vorbereitung auf die schriftliche Abiturprüfung gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Fischer, das 6. Philharmonische Konzert des Jahres 2026 im Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“. Die Veranstaltung begann um 19 Uhr mit einer Einführung. Hier wurden uns die wichtigsten Fakten zu den drei Werken des Programms erklärt, und zudem wurde auf die Biographie der Komponisten eingegangen, um zu klären, in welchen Lebensumständen die Stücke komponiert wurden. Zuerst wurde die Faust-Ouvertüre d-Moll von Richard Wagner gespielt. Dieses Werk zeichnet sich durch düstere und dramatische Klangfarben aus. Anschließend gaben die Clara-Schumann-Philharmoniker mit einer atemberaubenden Solistin das Klarinettenkonzert KV 622 in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart zum Besten. Das dreisätzige Konzert begeistert durch seinen warmen, gesanglichen Klang und ist aufgrund seiner ikonischen Schönheit eines der meistgespielten Werke Mozarts. Zu guter Letzt stand nach einer kurzen Pause die Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 von Johannes Brahms auf dem Programm. Damit schloss der Dirigent das Konzert und nahm einen wirklich sehr großen Applaus entgegen. Insgesamt hatten wir einen sehr gelungenen Abend und werden gerne wieder ein sinfonisches Konzert besuchen.
Gummistiefel, Kescher, Plotzbach – oder auch: Ökologie Exkursion.
Am Dienstag den 05.05. 2026 bekamen wir als Biologie Grundkurs der Jahrgangsstufe 11 die Möglichkeit, im Plotzbach in Cainsdorf, verschiedene Wasserorganismen und chemische Zusammenhänge des Wasser genau zu untersuchen. Hilfe dabei bekamen wir nicht nur von 2 unserer Biologielehrerinnen, Frau Koch und Frau Jeske, sondern auch von Herrn Clemens Kuhnitzsch, aus dem Bereich der Hydrobiologie, welcher uns viel wissenswertes, rund um Wasser, weitergeben konnte. Aufgeteilt waren beide Grundkurse in „Früh-“ und „Spätschicht“. Die Frühschicht begann um 8:30 Uhr und ging ca. bis 12 Uhr, während die Spätschicht von 11:30 Uhr bis 15 Uhr unterwegs war. In 4er-Gruppen wurden dann jeweils 3 Stationen bearbeitet. In der 1. Station sollten wir die Wasserlebewesen mit einem Kescher aus dem Wasser fischen und kurzzeitig in einem Behälter mit Wasser legen, um sie unter einem Mikroskop zu erforschen und herauszufinden, welches Lebewesen wir gerade sehen. An dieser Station kamen dabei auch spannende Situationen zustande, wie ein Wasserinsekt, welches während der Begutachtung Eier legte oder Organismen, welche aus den Eiern schlüpften. Und keine Sorge, direkt nach der Erforschung des Organismus wurde dieser auch sofort wieder vorsichtig in den Bach entlassen. In der 2. Station erarbeiteten wir uns den theorethischen Aufbau des Plotzbach und Umgebung. Die 3. Station beeinhaltete die Chemie. Dabei wurden Nitrat-, PH- oder auch Chloridgehalt gemessen. All unsere Erfahrungen, Beobachtungen, Fakten schrieben wir in ein vorgegebenes Protokoll nieder. Zum Schluss führten wir ein Abschlussgespräch, in dem wir noch einmal die 3 Stunden zusammenfassten, bevor der Weg nach Hause angetreten wurde. Zusätzlich möchten wir uns bei Frau Susanne Brenner, die Organisatorin und Leiterin des LANU (Landesstiftung für Natur und Umwelt, Umweltstiftung) bedanken, ohne die diese Exkursion so nicht möglich gewesen wäre!
Der Lateinwettbewerb „Certamen Latinum“ ermittelt in drei aufeinander folgenden Wettbewerbsrunden (schulintern, regional, landesweit) die besten Schüler der 7. Klassen in Latein – dieses Jahr sogar erstmals sachsenweit.
Für die Teilnahme am Regionalausscheid konnten sich Isabella Grünewald (7a), Johannes Halbauer (7m) und Tim Nahlovsky (7m) qualifizieren, die das CWG am 16.03.26 im Wettbewerb am Peter-Breuer-Gymnasium in Zwickau vertraten.
Insgesamt traten 39 Schüler aus 13 verschiedenen Gymnasien des Landkreises Zwickau gegeneinander an, um sich in fünf Teilbereichen des Fachs Latein miteinander zu messen. In gut viereinhalb Stunden galt es, viele knifflige Aufgaben zur lateinischen Sprache und ihren modernen „Tochtersprachen“, zur Wortkunde und Grammatik sowie zur römischen Mythologie und dem Alltagsleben im alten Rom zu lösen. Insgesamt zeigt der Lateinwettbewerb, dass Latein keineswegs eine „tote Sprache“ ist, sondern nach wie vor begeistert und vielen engagierten Menschen Freude bereitet.
Vielen Dank euch für eure Teilnahme und Glückwunsch zu euren erreichten Plätzen!
Glückwünsche gehen ebenfalls an die Finalisten nach Crimmitschau und Wilkau-Haßlau, die sich für die Teilnahme am Landesausscheid in Leipzig qualifiziert haben.
Am 5. Mai 2026 haben wir, die Klasse 5m unserer Schule, uns mit den Kindern aus den Kindergärten Kita am Schlosspark und Kita Planitzer Strolche am Teehaus getroffen. Unsere Begleitlehrer waren Herr Kirchner und Frau Skrzypczak. Alle zusammen wollten wir den Park säubern. Erst gab es eine kleine Ansprache vom Kindergarten-Leiter. Dann wurden Handschuhe und Greifzangen verteilt. Die Erwachsenen teilten uns in Gruppen auf. In einer Gruppe waren ungefähr vier Kinder aus der 5. Klasse und ca. fünf Kindergartenkinder. Dann ging es los. Es war erschreckend, wie viel Müll tatsächlich zu finden war, wenn man richtig geschaut hat. Im Gebüsch lagen viele Glasflaschen und Folien. Am Ende wurde sich wieder am Teehäuschen getroffen. Insgesamt kamen ungefähr sieben kleine Mülleimer zusammen. Es war eine sehr erfolgreiche Aktion.
„Cantare insieme unisce le nazioni“(dt. „Gemeinsames Singen verbindet Nationen“) lautete das Motto des internationalen Chorwettbewerbes Vox Lucensis in Lucca, welcher vom 28. bis 31. März 2026 in fünfter Ausgabe stattfand. Für den Jugendchor des Clara-Wieck-Gymnasiums Zwickau war es das erste Mal, an einem Festival in solch Dimension, Bedeutung und Vielfalt teilzunehmen – und hoffentlich nicht das letzte Mal.
Wo wir bereits bei den Zahlen sind: Dank der großartigen Organisation INTERKULTUR kamen ungefähr tausend Chorsängerinnen und Chorsänger aus zwölf verschiedenen Ländern in Lucca zusammen, um die Freude am Singen zu teilen. Die zwanzig Chöre, welche miteinander konkurrierten, wurden von einer hochkompetenten Jury bewertet. So reichte ihre Expertise von geistlicher Musik bis hin zu Jugend – und Kammerchören. Unser Chorleiter Herr Voigtländer nahm die Herausforderung an und entschied, dass wir in zwei Kategorien antreten. Innerhalb eines Jahres studierten wir im Zuge verschiedener Projekte das Wettbewerbsprogramm ein, welches unterschiedlicher nicht hätte sein können: Zwischen alter und neuer Musik, einem berührendem Spiritual mit Emma Schumann (Kl. 10m) als Solistin und zahlreichen Bodypercussioneinheiten sowie Choreografien war alles dabei. Dabei vermochte es Herr Voigtländer, fünfzig Schülerinnen und Schüler durch die Leidenschaft für das Musizieren zu vereinen.
Die Reise startete in der Nacht vom 27. auf den 28. März. Glücklicherweise dauerte die Fahrt zwei Stunden weniger, womit wir schon 14 Uhr vorm Hotel „Carignano“ standen. Zwar waren wir nicht ganz ausgeschlafen, aber hatten nun genug Zeit, um die Zimmer zu beziehen. Der Dank gilt unseren Busfahrern, Frank und Andreas, die uns sicher an jedes Ziel gebracht haben. Abends besuchten wir das Eröffnungskonzert, welches von vier Chören gestaltet wurde: Als Zeichen des Friedens sangen wir den Kanon „Dona nobis pacem“. Anschließend wurden wir zurück zum Hotel gefahren, wo ein leckeres Zwei-Gänge-Menü auf uns wartete. Müde von der Reise gingen die meisten früh ins Bett – und doch hatten wir alle Vorfreude auf die kommenden Tage.
Bereits am nächsten Morgen breitete sich die Wettbewerbsstimmung aus, denn wir sollten in unserer ersten Kategorie, der geistlichen Musik, antreten. Nach dem Frühstück fuhren wir direkt ins Zentrum, da wir zehnminütige Stellproben hatten. Zwischendrin nutzten wir unsere Freizeit, um diverse italienische kulinarische Höhepunkte zu erleben. Doch nun wurde es ernst: Wir bereiteten uns sowohl stimmlich als auch mental auf den Auftritt vor, welcher sehr gut lief. Unabhängig von unserer Darbietung haben wir es genossen, so ein wunderschönes Programm (Schütz und Reger :)) in einer Kirche mit einer derart fantastischen Akkustik musizieren zu dürfen. Völlig von Emotionen geladen gingen wir im Anschluss zu einem Freundschaftskonzert, in dem wir professionelle Chöre hören konnten. Ein gelungener Tag endete.
Der Montag begann nach einem ausgiebigen Frühstück mit einer Chorprobe, da heute die Kategorie Jugendchor stattfand. Wir verbrachten unseren Mittag in der Stadt, um etwas Leckeres zu essen, ein Plätzchen in der Sonne zu suchen sowie das wundervolle Lucca zu erkunden. Nach einem eher hektischen Umziehen im Bus liefen wir zum Konzertort. Auch dieser Auftritt glückte uns. Etwas erschöpft, dafür erfüllt ließen wir den Abend bei einem köstlichen Essen ausklingen.
Der entscheidene Tag brach an: der Tag der Ergebnisbekanntgabe. Am Morgen wussten wir bereits, dass sich sieben andere Chöre für die Grand Prize Competition qualifiziert haben. Zunächst ging es für uns wieder in die Innenstadt – manche erledigten Einkäufe, andere fuhren mit einem fahrradartigen Wagen auf der Stadtmauer. Um 17 Uhr startete das Finale. Wir staunten darüber, dass die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt war. Die Chöre lieferten sich ein richtiges Kopf-an-Kopf-Rennen, denn alle Teilnehmer bieteten Hochglanzleistungen. Doch der Chor Sola Gratia Chorale aus den Philippinen gewann den Wettbewerb schließlich. Diese Sängerinnen und Sänger besaßen nicht nur eine brilliante Gesangstechnik, sondern tanzten und spielten die Musik. Auch wir waren erfolgreich, so erhielten wir in beiden Kategorien ein Silberdiplom! Wieder angekommen im Hotel wertete Herr Voigtländer die letzten Tage mit uns aus. Am Ende richtete er sich an die Lehrkräfte sowie Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässler, was uns sehr berührte.
Auf der Rückfahrt beschlossen wir, dass die Reise noch nicht zu Ende war: Wir hatten viel Spaß und sangen Lieder, es wurde sogar eine kleine Band aus einer Ukulele und einem Klaviermischpult aufgebaut! Gegen 22 Uhr erreichten wir Zwickau, erneut früher dank unserer Busfahrer.
Eine Vielzahl von Menschen hat dazu beigetragen, dass diese Woche unvergesslich wird. Zu aller erst danken wir dem Förderverein sowie allen Spenderinnen und Spendern für die finanzielle Unterstützung. Wir möchten dabei die Mitwirkung der Schulleitung hervorheben, welche diese Reise überhaupt ermöglicht hat. Ganz besonders bedanken wir uns bei Frau Palitzsch, unserer stellvertretenden Schulleiterin, die zusammen mit Herrn Kirchner und Herrn Meyer unsere Aufsichtsperson war – ohne dieses Dreiergespann wäre die Zeit nur halb so lustig gewesen. Die größte Anerkennung gebührt Frau Urban und Herrn Voigtländer: Als Chorverantwortliche hat Frau Urban nicht nur die gesamte Reise organisiert, sondern war rund um die Uhr für uns ansprechbar und kann sich somit zurecht die Chormutti nennen. Doch all dies wäre zwecklos, würden wir nicht an einem gemeinsamen Strang ziehen. Und so sagen wir Herrn Voigtländer Danke, dass wir durch seine Leitung in unserem Können und Vertrauen sowie unserer Disziplin und Hingabe wachsen.
… ein biologisches Angebot v.a. für die Schüler und Schülerinnen der 5. und 6. Klassen
Am Montag, dem 30.03.2026, ist der Mini-Krabbelzoo aus Schneeberg an das CWG gekommen. Herr Renner hat in 10 Schauterrarien fast alles von Stabheuschrecken, Schnecken über Spinnen und den Leopardengeko bis hin zu Schlangen mitgebracht. Die Schüler konnten die Tiere anschauen oder auch anfassen, auf die Hand nehmen und um den Hals legen.
Man konnte viel über die Tiere lernen und sie bewundern, dadurch sind auch die höheren Klassen in den Pausen vorbeigekommen.