Schulkonzert 04 k

Eine musikalische Zeitreise“

 

Auf „ Eine musikalisch Zeitreise“ wurde das Publikum der Schul-konzerte am 24.10.2018 im Vogtlandtheater Plauen und am 6.11.2018 in der Aula der Grund-schule am Scheffelberg in Zwickau von dem Philharmonischen Orchester Plauen-Zwickau und den Schülern des künstlerischen Profils der Klasse 9 des Clara- Wieck- Gymnasiums Zwickau mitgenommen.               Das Publikum erfuhr auf amüsante Weise, wie sich die heutige Besetzung eines Sinfonieorchesters und die Art des Dirigierens seit der Barockzeit entwickelt haben und welche hist-orischen Begebenheiten die Kompo-nisten veranlassten, ihre Stücke in dieser Form zu komponieren oder zu benennen.

Schulkonzert 02 k

Die Reise beginnt in Frankreich am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig des IV. Lully soll dem König seine neueste Komposition vorstellen. Erst kurz vor dem Besuch des Monarchen gelingt es Lully, seine Komposition „Le Bourgeoisie gentilhomme“ zu beenden.

Jedoch wird die Aufführung durch einfallende Revolutionäre beendet. Mit dem Ruf: „Vive la France! Es lebe die Revolution!“ wird Frankreich zur Republik und Napoleon tritt als Konsul dem Publikum entgegen. Das Volk ist begeistert, auch Ludwig van Beethoven. Er will deshalb seine dritte Sinfonie „Bonaparte“ nennen. Als er aber erfährt, dass Napoleon sich selbst zum Kaiser der Franzosen krönte, ist Beethoven so verärgert und ändert den Titel seiner Komposition in „ Sinfonia Eroica“, die erhabene Sinfonie.

Die dritte Szene zeigt Verdi während des italienischen Befreiungskrieges. Wegen verschiedenster Probleme verlässt Verdi Paris und geht zurück nach Italien. Aus seiner anfänglichen Abneigung, das Libretto von Pemistocle Solera zu vertonen, wird letztlich pure Begeisterung und es entsteht die revolutionäre Nationaloper „Nabucco“.

Von Mailand geht die Reise zurück nach Paris, wo Claude Debussy fasziniert von der neuen Malweise vor Claude Monets Bildern steht. In dem Stück „La Mer“ ist sehr gut hörbar, wie Debussy die Stimmung des impressionistischen Gemäldes in Musik übersetzt.

Schulkonzert 06 k

Die vorletzte Reiseetappe spielt in der Zeit der Industrialisierung in Paris. Fabriklärm, die erste U-Bahn-Linie wird eröffnet und mittendrin befindet sich der Komponist Ibert, der seine Begeisterung für Technik und den Lärm der Großstadt und die Hafenatmosphäre nicht zurückhalten kann. In den Stücken „Metro“ und „Ile de France“ hält er musikalisch seine Eindrücke fest.

 

Schulkonzert 09 k

Die Reise endete in New York. Ein Schiff mit europäischen Auswanderern legt im Hafen an, unter dem Schutz der Freiheitsstatue und zur Musik „Hoe-down from Rodeo“ von Copland gehen alle Mitwirkenden von Bord.

Schulkonzert 12

Zur Stückeinführung besuchten Herr Yaskorski, erster Kapellmeister des Philharmonischen Orchesters Plauen-Zwickau, und Herr Handrick, Theaterpädagoge, die Schüler.

Gemeinsam mit den Profillehrerinnen Frau Weigelt und Frau Hain sammelten die Neuntklässler Ideen für Requisiten und Spielszenen, zu denen Herr Handrick die Texte schrieb. Gemeinsam mit der zweiten Theaterpädagogin Frau Liedtke übten die Schauspieler ihre Theaterszenen und gestalteten die anderen Schüler die benötigten Requisiten, die uns dankenderweise die Theaterwerkstatt aus übergroßen Platten aussägte.

Beide Aufführungen waren ein voller Erfolg. Für die jungen Darsteller gab es vom Publikum, den Lehrerinnen, den Theaterpädagogen und von Herrn Yaskorski ganz viel Lob.

Für die Schüler war es eine einmalige Gelegenheit gemeinsam mit einem Sinfonieorchester auf der Bühne zu stehen und zu erleben, wie Musik und Theater zu einer harmonischen Einheit verschmelzen.

 

Fachbereich Kunst

 

 

 



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