Mexiko hautnah

Natürlich auch im diesjährigen Spätsommer mir Herrn Alan Torres – Mexikaner, Musiker und Macher eines lebendigen „Kurzaufenthaltes“ für alle Schüler der Klassen 9a und 9b, die Spanisch an unserem Gymnasium als 3. Fremdsprache lernen! Wir genossen informative, spannende und musikalische Momente mit unserem temperamentvollen und herzlichen Referenten, der uns virtuell und musikalisch in seine bunte Heimatregion entführte. Mit ihm durchstreiften wir die Gassen von Veracruz, gelangten zum 5600 Meter hohen rauchenden Popokatépetl-Vulkan, erhaschten einen Eindruck vom Leben der indigenen Bevölkerung und wurden sogar mit Alans Familie und Freunden bekannt.

Schließlich standen wir – zumindest in unserer Phantasie und dank zahlreicher Fotos - bei Elvis und seiner indianischen Familie in der spartanischen Küche ohne Strom, in der über einem offenen Feuer gekocht wird und die gleichzeitig als Wohnzimmer der Großfamilie dient…

Lasst euch von unserer Begeisterung anstecken und lest die folgenden Zeilen, die wir für euch zusammengetragen haben:

„Die 22 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt des Landes wird auch Ciudad de las flores (Stadt der Blumen) genannt, wobei das Wort Blumen eine Metapher für die Vielfalt der hier lebenden Menschen und die Mischung aus unzähligen Kulturen ist. Besonders interessant fanden wir, dass es in Mexiko-Stadt Polizisten gibt, die zu Pferd auf Streife gehen!“

                                                                                              Naomi, Renée und Etienne

„Das großartige Land hat viele tolle Naturwunder! Krokodile, Affen, Nasenbären, um nur einige Tierarten zu nennen. Die bis zu 600 Jahre alten Ceiba-Bäume des Regenwaldes mit ihren überirdischen Wurzeln sind gigantisch! Inmitten des Wurzelgeflechtes wirken die Menschen winzig!“

                                                                                              Rennick und Anton

„In Mexiko besitzen nur wenige Menschen ein großes Vermögen. Die meisten indianischen Ureinwohner sind sehr arm, da sie meist keine feste Arbeit, sondern eher kleine Straßenjobs haben. Dennoch sind die Menschen glücklich, da nicht der Reichtum, sondern die Familie in Mexiko am wichtigsten ist. Das Motto der Mexikaner ist  fiesta - auch an gewöhnlichen Wochentagen! Der wohl leiseste Zeitpunkt des Tages im mexikanischen Alltag ist die siesta, während der die Straßen komplett verlassen sind!“

Danke an unseren amigo Alan Torres von Dawid und Johann!

„Musik und Tanz spielen in Mexiko eine große Rolle – ob auf Festen, im Familien-und Freundeskreis oder einfach so auf der Straße. Man trifft sich, um zu musizieren und Spaß zu haben. Alan Torres hat für uns seinen Vortrag mit musikalischen Einlagen auf indigenen Instrumenten bereichert. Schließlich durften auch wir die Trommeln, Rasseln, Tonflöten, eine Riesenmuschel und das Holzkrokodil zum Rhythmus seiner Gitarre ausprobieren!“

                                                                                                          Julia

 

„Wenn ihr einmal die Gelegenheit habt, Weihnachten in Mexiko zu feiern, solltet ihr wissen, dass das Krippenspiel fester Bestandteil der Festtage ist und selbst auf den bei uns so beliebten Weihnachtsbaum müsstet ihr nicht verzichten! Sehr interessant fanden wir auch das Ritual der „fliegenden Tänzer“ von Veracruz.“

                                                                                              Lilly und Laura

„Natürlich sprach Herr Torres auch über die Probleme des Landes – dazu gehören die hohe Arbeitslosigkeit, Alkoholkonsum, der Müll in den Städten und Gewässern. Zum Stichwort „Sklavenhandel“ müssen wir uns nochmal genauer informieren, denn da haben Herrn Torres‘ Erklärungen bei uns wohl zu einem Missverständnis geführt…“

                                                                                              Jona und Silas

„Dass die Mehrheit der indianischen Ureinwohner seit 500 Jahren unverändert in Armut lebt, hat uns sehr nachdenklich gemacht! Ein Beispiel dafür ist Elvis‘ Familie, die auf engstem Raum in einer kleinen Hütte fernab von Veracruz lebt. Und doch sind sie glücklich und teilen gern das Wenige, was sie besitzen.“

                                                                                              Heidi und Elaine

„ Herr Torres sprach auch die Thematik des Umweltschutzes an… Während  in vielen Städten der Plastikmüll überquillt, die Strände zum Teil stark verschmutzt sind und viele Meerestiere qualvoll sterben, lebt die indigene Bevölkerung im Einklang mit der Natur des Regenwaldes. Statt aus Plastikbechern trinken die Menschen das Wasser aus Blättern!“

                                                                                              Filomena und Denise

¡Gracias por las impresiones vivas y muchos saludos de Zwickau a Alan Torres!

Die Spanisch-Schüler der Klassenstufe 9, Frau Dr. Böhme und Frau Müller

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