Hätte nach den Weihnachtskonzerten im Dezember 2019 jemand gesagt, dass dies die letzten Konzerte für fast zwei Jahre gewesen sind, wäre diese Aussage maximal mit einem Kopfschütteln kommentiert worden. Aber genau so kam es und die Sehnsucht nach Normalität stieg Woche für Woche und Monat für Monat. Nachdem im letzten Schuljahr unsere Schülerinnen und Schüler ausschließlich online präsent sein konnten und durften, folgte nun am 14.10.2021 quasi die musikalische „Wiederauferstehung“ der Chöre des CWG mit dem Herbstkonzert in der Lukaskirche.

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„Bunt sind schon die Wälder“ - so der Titel des Programms, durch welches Julina Wallussek und Marc Schlagmann (beide LK Musik 12) heiter und unterhaltsam führten. Genauso gut gelaunt und vor allem hoch motiviert zog der Jugendchor ins Kirchenschiff ein und hieß die Zuhörerinnen und Zuhörer mit dem afrikanischen „Sithi molweni“  herzlich willkommen. Mit erfrischenden Klänge des Kinderchores ging es weiter. Waren es die vom Komponisten Uli Führe vertonten Gedichten des Komikers Heinz Erhardt oder das am Flügel aufziehende  „Gewitter“ von Friedrich Burgmüller: Das herbstliche Farbspektrums blieb tonangebend. So zeigten die Solisten des Abends Alena Solovyev (6m), Klavier, Heinrich Bergert (6m), Posaune, Theo Schantz (6m),  Gitarre und Claudine Kloos, Viola (LK Musik 12), dass ihnen kein Lockdown die Freude am Instrument nehmen konnte. Genau so facettenreich gestaltet war der Auftritt der Klasse 7m, die nur zum Teil aus vertieften Musikern besteht. Mit dem selbst arrangierten Titel „Autumn Comes“, natürlich selbst gesungen und musiziert, beeindruckten sie das Publikum.

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Ein gelungener Farbklecks im Herbstprogramm waren auch die musikalisch umrahmten Auf- und Abgänge der Chöre. Abiturienten des letzten Schuljahres hatten im Rahmen ihres Chorleitungsgrundkurses Loop-Songs geschrieben, die durch den Kammerchor von der Seitenempore aus angestimmt wurden und damit für eine heitere Abwechslung sorgten. Kinder-, Jugend - und Kammerchor waren sechs Wochen nach Beginn des Schuljahres maximal engagiert und zeigten, dass sie nach den widrigen Umständen der letzten Zeit wieder singen wollen. Und das taten sie mit Freude, Spaß und großer Disziplin. Chorwerke erklangen von Michael Praetorius, Wolfgang Amadeus Mozart bis zu Andrew Carter und so war ganz sicher für jedes Ohr etwas dabei. 

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Ein Highlight des Abends: das Dirigat des Kammerchors durch Ferdinand Schmoldt (LK Musik 12), der das Volklied „O Täler weit, o Höhen“ in einer Vertonung von Felix Mendelssohn-Bartholdy anleitete und zeigte, dass sich die Ausbildung im Fach Chorleitung nicht nur bezahlt macht, sondern auch wirklich sehen und hören lassen kann. 

Durch Anwendung der 3G-Regel für das Publikum sowie durch die Testung der Sängerinnen und Sänger war dieses Konzert möglich geworden. Dafür möchten wir uns bei allen Anwesenden für ihre Rücksicht und ihr Verständnis bedanken. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen zu unseren Weihnachtskonzerten am 8.und 9.12.2021, um 19:00 Uhr in der Lukaskirche.

JU



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