• Individuelle Förderung: Lernen lernen- individuell und gemeinsam- Methoden von Anfang an
  • Hochschultag
  • FVU und Projektarbeit, projektorientierter Unterricht, Projekttage
  • Medienarbeit
  • Fremdsprachenkompetenz

 

 

Allgemeine Förderung

Das Ziel unserer individuellen Förderung ist es, jedes Kind individuell in die Lage zu versetzen, den Anforderungen der gymnasialen Ausbildung gerecht werden zu können. Dazu gibt es im CWG folgende Schritte:

1. Übergang von der Grundschule zum Gymnasium:

Spezielle Lernblöcke dienen einem gezielten Methodenlernen in Klasse 5-7. Diese werden von den Fachlehrern in Deutsch, Mathematik und Englisch sowie den Klassenlehrern gezielt vorbereitet.

2.Bewältigung der Klassen 8-10 und Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe:

Neben allgemeinen und speziellen Methoden, wie sie gesetzlich der Lehrplan jedes Fachs verlangt, gibt es im CWG fachinterne Methodenpläne und einen übergreifenden hausinternen Methodenplan, bei dem jedes Fach in einer bestimmten Klassenstufe die Vermittlung von speziellen Kompetenzen übernimmt. Ziel ist es dabei, die Beherrschung dieser speziellen Kompetenzen für alle anderen Fächer und jeden Schüler individuell abzusichern. In den vergangenen Schuljahren sind Probedurchläufe erfolgt, die einer hausinternen Evaluation unterzogen werden.

  

Förderung von Schülern mit individuellen Problemen

Alle Schüler sollen selbstbewusst und freudvoll lernen und dies auch in ihren Leistungen dokumentieren können. Dem Abbau individueller Schwächen und der Stärkung des Selbstvertrauens durch Schaffen von Erfolgen widmet das CWG deshalb besonders große Aufmerksamkeit. Mit diesem Ziel wird in den Klassen 5-7 die Methode des

Teamteachings in Mathematik angewendet. Deutsch und Englisch

bieten regelmäßigen Förderunterricht für die Klassenstufen 6 und 7 an.

Unsere 3. Sportstunde wird zur Erweiterung des Spektrums in Bewegung und Tanz angeboten.

In den Klassen 8-10 erfolgen dann in Mathematik, Deutsch und Englisch

Fördermaßnahmen auf Klassenstufenbasis.

  

Förderung von Schülern mit individuellen Begabungen

In den Klassenstufen 5-10 erfolgt insbesondere in den Fächern Deutsch, Mathematik, Kunst, Musik und Fremdsprachen eine individuelle Begabtenförderung.

Ebenso erfolgt in allen Klassenstufen eine gezielte Vorbereitung von begabten Schülern auf Wettbewerbe.

Dabei liegen viele individuelle Maßnahmen, die von den Schülern genutzt werden können, im GTA- Bereich, so dass die Förderung- auch im Zeitmanagement- noch individueller erfolgen kann.

Der spezielle musische Förderbereich im Rahmen der §4-Schule wird gesondert dargestellt.

 

Der letzte Schultag vor den Winterferien wird prinzipiell zu einem Methodentag gestaltet, bei dem- je nach Bedarf und Erfordernis- in den verschiedenen Klassenstufen fach- und niveauabhängiges Methodentraining in Blockmodulen durchgeführt wird. Dazu können

Klassenlehrer, Fachlehrer und Schüler Vorschläge anmelden.

 

Am Clara- Wieck- Gymnasium ist eine hauseigene „Konzeption der individuellen Förderung“ erarbeitet, diskutiert und beschlossen worden.

  

Förderung der Schüler im vertieft musischen Profil (§4-Schule)

Die besondere Aufgabe unserer Schule bei der Förderung von begabten musikalischen Kinder und Jugendlichen ergibt sich aus der vom Staatsministerium für Kultus gesetzten Zielstellung für die Begabtenförderung in Sachsen. Danach soll vor allem die Nutzung von Leistungswettbewerben, die Anreicherung und Ergänzung des Unterrichtsstoffes, das Anbieten von Arbeitsgemeinschaften und die Beschleunigung der gymnasialen Ausbildung ermöglicht werden.

Unser Gymnasium ist eine der drei schulischen Einrichtungen im Freistaat Sachsen, die ein musikalisches Spezialprofil anbieten.

In der vertieften musischen Ausbildung erhalten die Schüler neben dem musiktheoretischen Unterricht eine intensive individuelle stimmlich- sängerische und/oder instrumentale Ausbildung.

Unterricht in der vertieften musischen Ausbildung bedeutet, dass die musikalische Begabung des Schülers durch spezifischen Unterricht gefördert wird. In den Klassenstufen 5- 10 wird nach modifizierten Stundentafeln unter Berücksichtigung fachübergreifender und fächerverbindender Prinzipien unterrichtet.

In den Klassenstufen 5-8 haben die Schüler wöchentlich drei Stunden Musikunterricht im Klassenverband, in den Klassenstufen 9/10 jeweils zwei Stunden Musikgeschichte, eine Stunde musiktheoretischen Unterricht, eine Stunde Stimmbildung und eine Stunde Klavierunterricht. Außerdem sieht die musikalische Förderung unserer Schüler vor, dass sie wöchentlich auch gemeinschaftlich musizieren. Entweder sind sie Mitglied in einem der Chöre unseres Gymnasiums oder im Jugendsinfonieorchester des Robert-Schumann-Konservatoriums. Das Absolvieren der vertieften musischen Ausbildung ist eine bewährte Voraussetzung für die Belegung des Leistungskurses Musik in den Klassenstufen 11 und 12. In der gymnasialen Oberstufe belegen die Schüler in drei (statt zwei) Fächern Leistungskurse, wobei ein Leistungskurs Musik ist.

Je nach Vorkenntnis, Leistungsfähigkeit und Festlegung von Haupt- und Nebenfach wird der Unterricht in möglichst homogenen Gruppen, für besonders Begabte im Einzelunterricht erteilt. Der Besuch eines gymnasialen Bildungsganges mit vertiefter Ausbildung wird zertifiziert.

 

Insgesamt geht es uns darum, allen musisch interessierten und begabten Schülern kontinuierliche individuelle Förderung zuteil werden zu lassen. Dazu dienen auch spezielle Schülerentwicklungsbögen, die sowohl das Leistungsvermögen als auch besondere Begabungen und Erfolge, z. B. die Teilnahme an Wettbewerben, dokumentieren.

Individuelle Lösungen sind auch erforderlich, wenn Schüler durch die Teilnahme an internen, regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerben besondere individuelle Förderung erhalten und für deren Dauer vom Unterricht freigestellt werden müssen. Hierbei sind sowohl das Engagement der Schüler als auch die effektive Unterstützung durch alle betreffenden Fachlehrer wichtig, um den Unterrichtsausfall effektiv und schnell kompensieren zu können.

Die enge Zusammenarbeit mit dem Theater Plauen/Zwickau soll in den kommenden Schuljahren weiter vertieft werden. Dazu wurde zwischen dem CWG und dem Theater Plauen Zwickau eine Kooperationsvereinbarung erarbeitet.

Das Projekt Premierenklasse, bei dem die Schüler der Klassen 9 und 10 eine Inszenierung vom Probenbeginn bis zur Premiere hautnah miterleben dürfen (Vorstellung konzeptioneller Ideen durch Regisseur und Operndirektor in der Klasse, Besuch von Einzel-, Chor-, Orchester- und szenischen Proben), ist ein unschätzbares künstlerisches Erlebnis. Auf diese Weise erhalten die Schüler sehr konkrete Einblicke in künstlerische Entwicklungsprozesse, dürfen teilweise sogar an Inszenierungen mitwirken und werden oftmals für ihre eigene künstlerische Laufbahn zusätzlich motiviert.

Ein weiteres Kriterium der kontinuierlichen Förderung unserer Schüler im vertieften musischen Profil ist die Festlegung, dass sie ihre Komplexe Leistung in der Sekundarstufe II in Musikgeschichte schreiben, um auf diesem Gebiet entsprechend ihren Neigungen und Interessen selbstständig und kreativ zu arbeiten und ihre Kompetenzen im musikwissenschaftlichen Arbeiten zu festigen.

  

Hochschultag am CWG

Zur Vorbereitung auf das Abitur und den Übergang zur Universität wird in Fortführung unseres Förder- und Methodenprogramms der Sekundarstufe I regelmäßig seit 10 Jahren am CWG am letzten Schultag vor den Winterferien ein hausinterner Hochschultag für die Klassenstufen 11 und 12 durchgeführt.

Die Angebote sind dabei vielfältig und breit gefächert- vom schulexternen Lernfeld (wie Archiv, Universität, Hochschule oder Labor) bis hin zu Vorlesungen und Seminaren mit eingeladenen Dozenten oder einem anspruchsvollen Prüfungstraining in verschiedenen Fächern.

Die regelmäßige Durchführung des HST hat sich als gute Tradition und wichtiges pädagogisches Angebot bewährt.

Die in den letzten Jahren erreichte inhaltliche Vielfalt ist positiv, jetzt richtet sich die ganze Aufmerksamkeit auf die Entwicklung und Bewahrung eines hohen und vergleichbaren Niveaus aller anbietenden Bereiche.

Dazu wurden und werden verbindlich einzuhaltende Zeitvorgaben und konzeptionelle Traditionslinien und Verantwortlichkeiten entwickelt.

  

FVU und Projektarbeit, projektorientierter Unterricht, Projekttage

Seit der Einführung der neuen Lehrpläne in Sachsen 2008 ist die Durchführung eines zweiwöchigen fächerverbindenden Unterrichts für sächsische Gymnasien obligatorisch. Das CWG stellt sich dieser Herausforderung, indem es darin Potenzen für eine weitere Entwicklung spezieller Ressourcen und allgemeiner Kompetenzen in der individuellen Entwicklung der Schüler sieht und diese- gemäß der inhaltlichen Anlage dieser Unterrichtsform freilegen möchte.

Zwischen zwei bis sieben Fächern planten und planen in jedem Schuljahr unter einem für die entsprechende Jahrgangsstufe ansprechenden Thema eine komplexe Themenerarbeitung, die Methoden, Lernorte und Lernorganisation ändert, erweitert oder experimentell erprobt. Ziel dieses Verfahrens ist ein für Lehrer und Schüler neuer Blickwinkel auf den Gegenstand, die Reflexion anderer/neuer Möglichkeiten der Verknüpfung und Verzahnung der unterschiedlichen Unterrichtsfächer und die Erfahrung neuer Methoden.

Die abschließende Ergebnispräsentation wirft interessante Blicke auf Chancen und Grenzen eines derartigen Unterfangens. Weniger gelungene Themen werden modifiziert oder ausgetauscht, erfolgreiche wiederholt und oft in Projektarbeiten weiterverfolgt.

Gerade im Profilunterricht hat sich die Methode des Projektunterrichts mehr als bewährt. Ganztägig, zum Teil mehrwöchig ein Thema kontinuierlich weiterzubearbeiten, forciert vielfach die Intensität der Arbeit und die Qualität der Leistungen. Das gilt sowohl im sprachlichen Bereich.

als auch im musikalisch- musisch- künstlerischen Bereich. Als besonders effektiv hat sich diese Unterrichtsform ab Klasse 8 erwiesen. Deshalb wird sie in den Klassenstufen 8-12 mehrfach jährlich angewendet.

Beispiele sind:

- Opern- und Theaterprojekte im Profil KüPro und in der §4-Klassen

- Projekte mit workshop- Charakter (LK Kunst, LK Musik, Künstlerprojekte der KüPro- Klassen mit renommierten Künstlern)

- Projekte mit den Städtischen Kunstsammlungen, den Städtischen Museen, verschiedenen Kulturvereinen (z.B. Oberplanitz)

 

Medienarbeit

Das Clara-Wieck-Gymnasium arbeitet seit 2000 mit einem eigenen IT- Konzept. Darin wurde schrittweise der Informatikunterricht durchgängig in den Klassen 7-12 realisiert.

Seit 2004 mit Einführung des Faches „Computer und Technik“ werden in den Klassen 5 und 6 Grundlagen der Informationstechnik vermittelt. Die Schüler eignen sich Wissen über den Aufbau eines Computersystems an, arbeiten mit Texten und Tabellen sowie dem Internet.

Ab Klasse 7 wird im Rahmen des Informatikunterrichts weiter an der Ausbildung von Medienkompetenz gearbeitet. Bis zur Klasse 10 wird ein Einblick in die gesamte angewandte Informatik gewährleistet, dazu gehört eine Vertiefung der Arbeit mit Tabellen, Grafiken und

Präsentationen sowie Klang- und Videodateien.

In der Sekundarstufe II werden die Schüler weiter an die praktische und theoretische Informatik herangeführt, sie machen sich durch das Arbeiten in einer Programmierumgebung mit Problemen und Strategien der klassischen Informatik bekannt.

Bezüglich der Medienbildung ist das Clara-Wieck-Gymnasium auf einem modernen Stand, nicht zuletzt wegen der guten materiellen Ausstattung mit Computertechnik in den Kabinetten und der Medienecke.

 

Fremdsprachenkompetenz

Zunehmend wird das sprachliche Profil unserer Schule mit fünf angebotenen Fremdsprachen bis zur Klasse 12 als erfolgreiches Konzept wahrgenommen. Das liegt zum großen Teil an öffentlichkeitswirksamen Werbeaktionen, wie z.B. Schnupperunterricht, Sprachennacht oder Sprachenelternabenden. Darüber hinaus kann das CWG im sprachlichen Bereich aber auch auf eine solide inhaltliche Basis und kontinuierliche Erfolge verweisen:

-Die Abiturergebnisse sind gut- der Durchschnitt wurde in den letzten Jahren noch verbessert. Dem entspricht eine große Übereinstimmung der Vornoten mit den Abiturergebnissen. Das heißt: Die Schüler am CWG werden in den FS gut auf das Abitur vorbereitet.

-Schüler des CWG erzielen gute Ergebnisse bei den OA sowie der BLF.

-Der Übergang von der Grundschule ins Gymnasium im Bereich EN gelingt gut.

-Unsere Schüler nehmen regelmäßig am Bundeswettbewerb Fremdsprachen Kl. 9/10/11 als wichtigem Bestandteil der Begabtenförderung teil.

-Es gibt gute Erfolge in der Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen auf dem Gebiet der FS. (Westsächsische Hochschule / Benedikt School)

 

Der Einsatz moderner Unterrichtsmethoden und Medien ist Bestandteil des FSU in allen Sprachen. Die Durchführung eines problem- und handlungsorientierten sowie anwendungsbezogenen Unterrichts ist nicht nur gewährleistet, sondern zum Unterrichtsprinzip erklärt. In diesem Zusammenhang streben wir weiterhin eine Verbesserung der Lernkompetenzen in den Fremdsprachen an (siehe Lernkompetenzkonzept) an. Verbunden damit sind insbesondere Offenheit für neue Methoden, Projekte und Kreativität und ein hohes Engagement aller FS und Kollegen im fächerverbindenden Unterricht.



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